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Unser erster Vorstand Josef Motl ist ein begeisterter Radlfahrer. Deswegen verbringt er seinen jährlichen Urlaub gerne strampelnd.
Er hat sich in den Kopf gesetzt, mit seinem Radl bis zum Nordkap zu fahren. Das allerdings ist verdammt weit.
Deswegen geht das nur etappenweise. Hier ist sein Bericht über die gesamte Reise. Damit das einigermaßen lesbar wird ist das mehr oder weniger willkürlich in Seiten aufgeteilt.

Teil 1: Die Route zur OstseeAm Sonntag den 20.07. startete ich meine Radtour zum Nordkap. Um 10.00 Uhr fuhr ich mit meinem vollgepackten Rad von zu Hause ab. Über Schloss Schleißheim, Lohhof zur B 13. Die B 13 entlang bis nach Pfaffenhofen. Hier fuhr ich den Ilm Radweg weiter nach Geisenfeld, Neuburg an der Donau zum Zeltplatz nach Bad Gögging.
Ab Neuburg a. d. D. immer wieder kräftige Gewitter, so dass die Wiese auf dem Zeltplatz nass war.

Ich baute mein Zelt auf, machte Brotzeit, schaute mir den Zeltplatz an (es wurden neue Sozialräume gebaut). Bevor es Dunkel wurde konnte man noch einen schönen Sonnenuntergang sehen.

In der HolledauAm Montag, 21.07., fuhr ich nach dem Frühstück gegen 08.40 Uhr weiter. Kloster Weltenburg wurde nach kurzer Fahrzeit erreicht. Mit einem Boot Übersetzen zum Donauradweg, weiter über Kehlheim, Irlerstein danach viele Steigungen, bei Nittendorf kam ich auf den Naabtal Radweg.

Zelten in Bad GöggingWeiter ging es über Burglengenfeld nach Teublitz. Bei bedeckten, kühlen Wetter erreichte ich in Kurtsdorf den Zeltplatz.
Nach dem aufwärmenden Duschen machte ich mir das Abendessen zurecht. Heute stand auf der Speisekarte: Nudeln mit Ketchup.
Nach einem Abendbier ging ich ins Zelt zum Schlafen. In der Nacht hat es zu Regnen angefangen.

Am Dienstag, 22.07., bin ich um 07.45 Uhr vom Zeltplatz abgefahren. In einer Bäckerei in Teublitz habe ich gefrühstückt. Bei regnerischen Wetter fuhr ich durch Schwandorf, Nabburg nach Weiden wo ich 2 Stunden Mittag machte um mich etwas aufzuwärmen bei dem regnerischen Wetter.
Weiter ging es über Neustadt an der Waldnaab nach Windischeschenbach. Hier ging ich in ein Hotel, da mein Zelt und der Schlafsack nass waren. Im Hotelzimmer trocknete ich das Zelt und den Schlafsack. Nach einem guten Abendessen ging ich früh zu Bett.

Im Naab-TalAm Mittwoch, 23.07., fuhr ich nach dem Frühstück gegen 08.35 Uhr weiter. Bei feuchtem Wetter ging es weiter der Naab entlang. Ruhige Forststraßen, kleine Brücken und Stege mussten überquert werden bevor Mitterteich erreicht wurde.
Weiter über Konnersreuth, Arzberg, Schirnding, Selb nach Schönwald.

Da bin ich wieder in ein Hotel gegangen weil ich keinen Zeltplatz gefunden habe.
Von Mitterteich bis Schönwald immer wieder sehr steile Anstiege zwischen 19 und 22 %. Das Wetter hat sich heute gehalten, kein Regen. Bedeckt, kühl bis zu 19 Grad.
Heute bin ich 65 km gefahren bei 9 Stunden Fahrzeit.


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