Raue Mengen sind nötig um alle satt zu kriegen!In der Marinekameradschaft haben wir ja eine ganze Reihe von immer wiederkehrenden Traditions-Veranstaltungen, auf die wir uns das ganze Jahre freuen können. Das Spargelessen und das Törggelen sind Beispiele dafür.
Um so schöner wenn sich, wie seit ein paar Jahren, neue Traditions-Veranstaltungen bilden wie das Grünkohlessen. Das geht überhaupt nur deswegen, weil sich - ein dreifaches Hoch auf unsere Uboot-Smuts! - Kameraden gefunden haben, die wissen wie das geht und die sich bereit gefunden haben, den beträchtlichen Aufwand zu stemmen. Wer weiß, welche Heerscharen da regelmäßig in unser Marineheim einfallen kann das erst so richtig würdigen!

Uboot-Smut und Küchenmeister Georg Rudy und sein Helfer KaiLeider ist "unser" Uboot-Smut Helmut Voecks dieses Mal krankheitsbedingt ausgefallen, so dass der Georg Rudy von der Ubootkameradschaft ganz auf sich alleine gestellt gewesen wäre, wäre ihm nicht der Kai als Hilfe zur Seite gesprungen. Beiden recht herzlichen Dank dafür!

Sehr nahrhaft, Hunger muss bei uns keiner leiden!Mit dem dringend benötigten Anmelden für solche Veranstaltungen - wie soll man denn sonst wissen, wie viele Felder man roden muss um alle satt zu kriegen? - ist es leider nicht so weit her. Klar kann mal jemand krank werden und deswegen nicht kommen, aber Bescheid sagen sollte man schon, wenn es nicht klappt!

Eingefunden haben sich 45 Kameraden, und die "Raubtierfütterung" war ein voller Erfolg. Allen hat es prima geschmeckt, wenn auch der eine oder andere in Anbetracht der sehr nahrhaften Zusammensetzung beim Essen eine zwischenzeitliche Pause gebraucht hat um den Teller leer zu kriegen.

Die Anwesenheit der Ubootkameraden bot unserem Vorsitzenden Josef Motl, genannt Sepp, nach dem obligatorischen Kutterläufer für die Pantrygasten, der Gedenkminute für unseren verstorbenen Kameraden Gerhard Hiemer (Nachruf folgt in Kürze) und dem Ausblick auf die anstehenden Termine die Gelegenheit verdiente Nichtmitglieder mit der silbernen Ehrennadel der Marinekameradschaft München auszuzeichnen: Den Commander der Ubootkameradschaft, Jürgen Weber, und der DVWG- und Ubootkamerad Bernhard Schülein, jeweils mit der silbernen Ehrennadel der Marinekameradschaft München.

Bernhard Schülein, Josef "Sepp" Motl und Jürgen WeberBeide unterstützen uns seit Jahren nach Kräften: Jürgen Weber hat maßgeblichen Anteil an der von unserem verstorbenen Kameraden Eduard Dransfeld angestoßenen hervorragenden Zusammenarbeit der maritimen Vereinigungen im Großraum München, von der wir alle profitieren. In der Öffentlichkeit werden wir dadurch  viel besser wahrgenommen. Das ist ja die Crux, dass kaum jemand maritime Vereine wie die Ubootkameraden oder die Marinekameradschaft ausgerechnet in München, hunderte Seemeilen entfernt von der See, vermutet. Auf die Idee kommt einfach keiner! Also ist Öffentlichkeitsarbeit angesagt, wollen wir nicht langsam aussterben, und das nach 129 Jahren Geschichte!

Bernhard Schülein unterstützt uns ebenfalls  seit vielen Jahren bei allem, was mit Grafik zu tun hat: Aus seiner Feder stammt unser Logo, unsere Rollups und vieles mehr! Um uns zu helfen hat er viel Geld und noch mehr Zeit in die Hand genommen! Recht herzlichen Dank dafür!

Winfried Huber


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