Erste gemeinsame Weihnachtsfeier MK und UK München mit MK Simbach im Münchener Hofbräuhaus


Sepp Motl, Vorsitzender der MK München von 1890 e.V., bei der BegrüßungAm Nikolaustag 2014 fand die erste gemeinsame Weihnachtsfeier der Marinekameradschaft und der Ubootkameradschaft München mit einer starken Abordnung der MK Simbach am Inn statt. Bereits im Dezember 2012 hatten beide Münchener Kameradschaften im Hofbräuhaus am selben Tag gefeiert – allerdings noch in unterschiedlichen Räumen. Die Vorsitzenden beider Verbände hatten jedoch bereits an diesem Abend für die Zukunft eine gemeinsame Weihnachtsfeier ins Auge gefasst. Die Feiern beider Kameradschaften waren im Dezember des folgenden Jahres 2013 nicht übermäßig gut besucht, so das Sepp Motl (Vorsitzender der MK München) und Jürgen Weber bereits beim Stammtisch UK München im Hofbräuhaus im Januar 2014 die ersten Schritte für eine gemeinsame Feier in die Wege leiteten.

Die beiden Vorsitzenden Motl und WeberIm September 2014 lud Sepp dann ins Vereinsheim der MK (Lilienstraße beim Deutschen Museum) ein, um Details der Veranstaltung abzusprechen. Das war gewiss ein notwendiger und wichtiger Schritt, denn jede Kameradschaft hatte im Laufe der Jahre unterschiedliche Traditionen in Sachen Weihnachtsfeiern entwickelt.
So blickten wir gespannt und zuversichtlich auf die weitere Entwicklung und konnten dann am Festabend am 06. Dezember 2014 weit über 90 Gäste im Erkerzimmer des HB begrüßen. Sepp Motl begrüßte gegen 17.00 Uhr zunächst alle Anwesenden im Namen der Marinekameradschaft und trug dann noch einige wohlgewählte und nachdenkliche Gedanken zur Weihnachtszeit vor. Anschließend richtete Jürgen Weber das Wort an die Gäste und gab seiner Freude Ausdruck, dass so viele Kameradinnen und Kameraden den Weg ins HB gefunden hatten. Besonders hieß er die fast 10 Personen starke Delegation der MK Simbach willkommen, mit der die UK München seit etwa fünf Jahren mindestens zwei gemeinsame Veranstaltungen pro Jahr durchführt. Ferner konnte er Gunther Hartmann, den Altpräsidenten des VDU, und Hans Leitl, den ehemaligen DMB-Landesleiter Süd begrüßen, der als alter U-9-Fahrer auch der UK München angehört.
Dr. Pohl bei seiner Ansprache, rechts im Bild Hermann Schmid, Vorsitzender MK SimbachDann war Zeit für einen ordentlichen Rees an Backbord und auch für das Abendessen. Später würdigte auch Dr. Wolfgang Pohl, der Ehrenvorsitzende der UK München 1926 und mit knapp 92 Jahren der älteste Teilnehmer des Abends, die Initiative der beiden Vorsitzenden und erinnerte an Max Schadhauser, ohne den unsere Münchener Ubootkameradschaft wohl nicht wiedergegründet worden wäre.
Um etwa 19.00 Uhr begann die „Staade Stund” - eine stille und besinnliche Stunde in der Tradition der MK München mit weihnachtlichen Geschichten und Liedern. Es spielten für uns zwei Musiker der Obermüller Musikanten, der Hauskapelle des Hofbräuhauses. Traudel Freudenberg und Sepp Motl trugen Nikolaus- und  Weihnachtsgeschichten vor und die Obermüller Musikanten spielten nach jeder Lesung ein Weihnachtslied. So konnte jeder ein wenig über das Gehörte nachsinnen und die „Entschleunigung” der Staaden Stund genießen.
Nach dieser ruhigen Phase ging es dann wieder merklich höher her und man konnte deutlich beobachten, dass beide Gruppen gut miteinander in Kontakt kamen. Es war schon nach 22:00 als die Musiker dann mit einigen Ubootfahrern abschließend die Ubootversion von Lili Marleen vortrugen.
Fazit: Die Ausrichtung einer gemeinsamen Weihnachtsfeier der Marine- und Ubootkameradschaft hat sich als richtige und gute Entscheidung erwiesen. Ein wenig stolz sind wir schon, dass wir mit drei maritimen Verbänden zusammen gefeiert haben. Sicher werden wir das in den nächsten Jahren fortsetzen, auch wenn es noch einiger kleiner Korrekturen bei Vorbereitung und Durchführung bedarf.

Text: Jürgen Weber / Sepp Motl
Fotos: Bernhard Schülein

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