Thomas und Klaus, Matrosenchor München, in PoseGleich geht's los...Wenn wir maritimen Vereinen hier, hunderte Meilen von der See entfernt, auf Dauer überleben wollen sind wir gut beraten uns mit gleich gesonnenen Vereinen zu vernetzen und gemeinsam in der Öffentlichkeit für uns zu werben. Deswegen haben wir einen Mailverteiler für alle maritim angehauchten Vereins im Großraum München aufgesetzt, in dem wir uns gegenseitig auf dem Laufenden halten. Es macht ja keinen Sinn, wenn etwa einer einen tollen Vortrag organisiert und dann sitzen da nur fünf Hansel vom eigenen Verein als Zuhörer drin, einfach weil die anderen nichts davon wussten.

So kommt es auch zu Doppelmitgliedschaften. So ist der Vorsitzende des Matrosenchors München, Thomas Neuberger, auch bei uns Mitglied geworden, und nachdem wir reihum als Pantrygast dran sind hat es nun den Thomas getroffen. Das erste Mal als Pantrygast zu fungieren ist natürlich eine spannende Sache, und entsprechend neugierig waren wir Kameraden was es wohl zu Essen geben würde.

 

Der Matrosenchor legt los...
Matrosenchor mit Unterstützung vom Harry (ganz links) von den Seelords

Der Thomas ist aber nicht alleine aufgekreuzt, er hat als Verstärkung eine Abordnung aus dem Matrosenchor mitgebracht, und so wurde das ein ganz besonderer Bordabend. Wenn ich vorab gewusst hätte, dass da der Matrosenchor singt hätte ich meinen Fotoapparat mit gebracht! So war ich auf mein Handy zurück geworfen. Die werden zwar immer besser, das stimmt schon, aber für mich geht halt nichts über eine Spiegelreflexkamera. Alte Schule halt...

Thomas serviert uns SchlappschwänzeEs gab übrigens eine ebenso schmack- wie nahrhafte Tomatensuppe und danach einen selbst gemachten Kartoffelsalat und Rollmöpse. Nachdem also der Matrosenchor angefangen hat uns einzuheizen diagnostizierte der Thomas eine mangelnde Textfestigkeit unserer Kameraden beim Mitsingen der Shanties, und als Medizin kam für ihn nur eins in Frage: Ein Schlappschwanz: Das war nun was ganz was Neues für uns: Ein Doppelkorn, und auf den Rand des Glases ein Sardellenfilet gehängt. Das Ganze ist in einem Zug zu trinken, so dass der Korn über die Sardelle läuft.
Das hat geholfen!

Bei den ganzen Arsenal von maritimen Gassenhauern verging die Zeit wie im Fluge, bis unser Vorsitzender Sepp mit Rücksicht auf unsere Nachbarn (wir wollen da noch länger bleiben!) um 22:00 Ruhe im Schiff verordnet hat. So richtig Ruhe war danach natürlich trotzdem nicht, es gab weiter ein munteres Rees an Backbord, bis weit nach Mitternacht!


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