Unser Aufnäher macht schwer was her!Schon seit längerem gibt es bei uns ja die Diskussion ob wir auf dem Blazer statt dem DMB-Wappen nicht besser das Wappen der Marinekameradschaft München tragen sollten. Vor allem sind wir ja Marinekameraden, und die DMB-Mitgliedschaft erben wir ja gewissermaßen durch die Hintertür. Nicht, dass wir uns vom DMB distanzieren wollten, das auf keinen Fall, aber zuallererst gilt unsere Zuneigung natürlich unserem ehrwürdigen Verein!

Zuerst mal denkt man da natürlich an Sticken, aber so einfach geht das nicht. Unser Wappen ist sehr filigran mit vielen kleinen Details, und dann auch noch mit Schrift oben drauf. Zwar gibt es uns, die Marinekameradschaft, schon eine ganze Weile, immerhin 130 Jahre, aber trotzdem wäre es eine ziemlich verwegene Annahme das Wappen würden alle sofort erkennen, auch ohne Schrift.

Deswegen ist nicht Sticken das Mittel der Wahl, sondern Weben. Da lassen sich die feinen Konturen und Schriften prima darstellen. Allerdings hat das den Nachteil, dass der Aufnäher sehr dünn und ohne die erwünschte Steifigkeit wird und so dazu neigt, mit dem als Träger dienenden Kleidungsstück Wellen zu werfen. Eigentlich haben wir mit Seegang zwar kein Problem, aber beim Wappen wollen wir es lieber glatt.

Deswegen habe ich die mit einem Klettverschluss versehen lassen: Auf der Rückseite fest angebracht ist das Hakenteil, und ein passendes Flauschteil gibt es dazu. Damit ist einerseits die erwünschte Steifigkeit sicher gestellt, und man kann das Flauschteil einfach aufnähen. Der danach aufgeklettete Aufnäher bleibt so vom Nähfaden verschont.

Besonders freut mich der schillernde Metallfaden für die goldenen Flächen. Unsere Bundesflagge ist halt nun mal schwarz-rot-gold und nicht schwarz-rot-gelb. Gelb ist nur als Ersatzdarstellung zulässig, wenn Gold aus technischen Gründen nicht möglich ist, bei einem Laser- oder Tintenstrahldrucker, etwa.

Ich jedenfalls finde: Das sieht super aus!

Winfried


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