Am Morgen des 23. September - pünktlich wie immer, um 0830 Uhr starteten wir vom Münchner Ostbahnhof per Bus Richtung Passau. Es war anfangs noch etwas kühl - aber die Sonne setzte sich durch.

Das "Kristallschiff Donau"Kaum hatten wir Münchens Stadtgrenze hinter uns, gabs diverse Süßigkeiten und als Magenmedizin ein Schnapserl obendrein. Während der weiteren Anreise wurden die 41 Teilnehmer nicht nur mit Informationen über die Stadt Passau und dem wohl einzigartigen Kristallschiff Donau versorgt - auch die Speisekarte machte die Runde und so konnten bereits die gewünschten Mittagessen beim Wirt der Peschl-Terrasse vorbestellt werden. So war sichergestellt, daß allen ausreichend Zeit zum Essen blieb - wobei erfreulicherweise der Vorsitzende der MK-Passau, Kamerad Maximilian Voigtmann vorbeischaute.

Die Präsidenten Maximilan Voigtmann und Josef Motl.Der MK-Reiseleiter. Kam. Erk, stellt Kam. Voigtmann vor und unser Vorsitzender, Kam. Motl, hatte Gelegenheit, sich mit seinem "Amtsbruder" auszutauschen. Für die um 1300 Uhr startende Donaufahrt auf dem Kristallschiff gut gestärkt hieß es auch pünktlich "Leinen Los".

Der weltweit größte schwimmende Lüster!Unsere Plätze waren reserviert - auf Deck 2, dem oberen Salon wurden die zahllosen, in allen Farben schillernden Kristalle bewundert und nebenbei fand auch noch so mancher Eisbecher oder auch ein Weißbier seinen Abnehmer. Das Schiff wurde von unten bis oben durchwandert - man bewunderte diese einmalige Kristallwelt - und schließlich landete man bei herrlichem Sonnenschein an Oberdeck - auch dort gab es ja was zu sehen - rundum die schöne Landschaft des Donautals.

PassauNach der Rückkehr - so gegen 1500 Uhr, war für 2 Stunden Landgang ansagt. Hauptziel war natürlich der Dom St. Stephan mit seiner weltberühmten Orgel, die Passauer Altstadt und schließlich das Dreiflüsse-Eck, wo Donau, Ilz und Inn zusammentreffen, und nicht zu vergessen, die Nachforschungen nach dem "Passauer Tölpel" - denn bereits bei der Anfahrt wurde die Preisfrage gestellt, was oder wer ist der "Passauer Tölpel"??

Um 1700 Uhr traf man sich wieder am Bus an der Schiffslände und es hieß "Passau auf Wiedersehen" - denn es waren Stimmen zu hören, daß man dort auch mal ein paar Tage Urlaub machen könnte - und jetzt ging es darum, das Rätsel um den Passauer Tölpel zu lösen. Einer unserer Gäste kam schließlich den geforderten Kriterien am nächsten und als Preis für seine "kriminalistische" Arbeit (schließlich war es ja beruflich im gehobenen Polizeidienst) erhielt er eine maritime Knotenarbeit in Form eines Schlüsselanhängers (Bändsel) in den Farben Weiß und Blau.

Der Passauer TölpelEin Spruch zum Passauer Tölpel erklärt einiges: Er fiel vermutlich 1662 nach einem Stadtbrand vom Dom:

 

Von Passau's Dom fiel ich herunter,
wobei mein schöner Leib zerbrach.
Bin trotzdem kreuzwohlauf und munter,
und nur im Kopf noch etwas schwach.

 

Im Jahre 1884 fand er dann seinen Platz in der Veste Oberhaus. Im Jahre 2003 wurde er dann an die Mauer des Landratsamtes in die unmittelbare Nähe des Domes verlegt. Jürgen Hellwing ergänzte den Spruch am 15.5.2004 bei der Willkommensfeier des Steinkopfes an der Mauer des Landratsamtes:

 

Vom Oberhaus stieg ich herunter,
vorbei ist der Dornröschenschlaf,
ich fühl mich kreuzwohlauf und munter
und auch im Kopf nicht mehr so schwach.

 

MKM-Ausflug_2010_056Es ging wieder Richtung München - aber nicht ohne dem üblichen Einkehrschwung - der uns diesmal nach Altfraunhofen führte. Unser bewährter "Steuermann", Günther Volmar, hatte den Landgasthof Filserwirt erkundet und empfohlen. Man machte nochmals Brotzeit - schließlich war es mittlerweile 1900 Uhr geworden und mit einem abschließenden Schnapsrunde bedankte sich der Reiseleiter bei den Teilnehmern für das viele Lob - denn es gab nur positive Stimmen zu hören - kurzum, es war mal wieder ein schöner Tag von und mit der MK-München - wobei sich auch noch der MK- Schatzmeister freuen durfte, ein kleiner Überschuß, dank Spenden und Preisnachlaß, bereicherte die MK-Kasse.

Die gesamte Bilderstrecke der Reise kann man in unserer Galerie anschauen.

 

Text: Hermann Erk
Bilder:

Horst Thieme
Hermann Erk

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