Interessante Zahlen über den Neubau F 125!
Rund 9 Jahre Planungs- und Entwicklungszeit waren nötig.
Nahezu 7000 Seiten Papier enthielten Zeichnungen, Kalkulationen und Leistungsbeschreibungen.

Die technischen Zeichnungen haben eine Stückzahl von 15000 erreicht. Die Bauzeit betrug etwa 3 Jahre, aus 7000 Seiten Papier wurden bzw. werden 7000 Tonnen Stahl und Ausrüstungsmaterial. Rund 1 Million Arbeitsstunden sind für den Bau eines Schiffes eingeplant.
Eine der Grundanforderung der Deutschen Marine: Doppelt so lange Einsatzzeit bei halber Besatzungsstärke im Vergleich zu den bisherigen Fregatten – d.h. die Besatzungsstärke wird bei ca. 120 Mann liegen – wobei diese in einem Rotationsverfahren nach 3 – 4 monatiger Einsatzzeit komplett ausgetauscht werden.
Das Innere besteht noch aus kaltem Stahl. Fliegende Leitungen sorgen für die Stromversorgung in den 570 noch leeren Räumen. Rund 17000 Geräte warten auf ihren Einbau. Hierfür werden 50 Kilometer Rohre, allein für dem Datenverkehr sind 400 Kilometer Kabel der unterschiedlichsten Arten erforderlich.
Bei der im Sommer 2015 beginnenden Seeerprobung müssen alle Waffen-, Ortungs- und Datensysteme – also jedes Gerät - seine Funktiontüchtigkeit unter den härtesten Bedingungen nachweisen.
Ende 2016 soll die Indienststellung mit dem Befehl „Heiß Flaggen und Wimpel" erfolgen.

H.E.


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