Bis 1951 war die Insel Helgoland militärisches Sperrgebiet unter dem Kommando der britischen Militärregierung. Die gesamte Bevölkerung wurde 1945 evakuiert - danach wurde die Insel zeitweise als Bombenabwurfgebiet benutzt - das Unterland wurde total "umgepflügt" und einige tiefe Wunden - die Bombentrichter - sind noch heute Zeugen dieser Zeit. Auf einstimmigen Beschluß des Bundestages wurde 1951 die Rückgabe an Deutschland gefordert.

Am 1. März 1952 erfolgte die Rückgabe - Helgoland war wieder deutsches Staatsgebiet. Sofort begann der Wiederaufbau - die sog. "Hummerbuden" waren die ersten Unterkünfte der Helgoländer und langsam zog auch der Seetourismus die ersten Ausflügler auf die Insel.
In den Jahren 1956 bis 1962 war der Helgoländer Vorhafen nahezu der Heimathafen der Minensuch- und Schnellboote der jungen Bundesmarine.
Für die Minensuchboote war Helgoland ein wichtiger Stützpunkt - der Ost/West-Schifffahrtsweg Deutsche Bucht, mit den Ansteuerungen Jade - Weser - Elbe bzw. Englischer Kanal musste geräumt werden - das Bundes-Verkehrsministerium musste der internationalen Schifffahrt einen minenfreien Seeweg garantieren.
Heute wird die Insel jährlich von vielen Tausend Ausflüglern besucht - die Reederei Cassen Eils stellte 2016 eine neue MS Helgoland in Dienst - sie verkehrt ganzjährig ab Cuxhaven - sie ist nicht nur eine Touristenlinie - sie ist auch ein wichtiger "Versorger" der Bewohner Helgolands.

H. E.


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